Meinen Blogeintrag zum Saisonende der 2.Mannschaft möchte ich mit einem SMS-Zitat eines selbsternannten SHCB-Fans beginnen:
"Na das habt ihr ja ganz schön vergeigt! Mindestens 3 Gegentore gehen allein auf einen einzigen Spieler! Ich hoffe nur, ihr habt nicht den Meister versemmelt. Heute war kein Schieri oder sonstwer schuld, das habt ihr euch selber zuzuschreiben. Hoffe auf Morgen. Gruss H."
Nun zum Glück verstehe ich von Hockey etwas mehr als die ganze 1.Reihe an unserer Bande zusammen, denn so kann ich hier auch einen etwas fundierteres Fazit ziehen und breche die Saison unseres "Zwöis" nicht auf ein einziges Spiel oder gar einen einzigen Spieler herab.
Ja darf man den nach dieser Finalserie überhaupt gefrustet, enttäuscht und genervt sein? Natürlich...man muss sogar, denn nach einem guten Startspiel hätte Bettlach II am letzten Samstag die Möglichkeit gehabt den Titel nach Hause zu bringen. Zwei Tore Vorsprung vor der Schlussdrittel und mehrere Möglichkeiten ein weiteres nachzulegen waren leider nicht ein genug grosses Polster. Belpa drehte das Spiel, in der Schlusssekunde retteten wir uns in die Overtime und in dieser sorgte dann ein äusserst umstrittenes Tor für die Entscheidung und den Serienausgleich.
Am Sonntag war der SHCB dann wieder auf Meisterkurs...zumindest für ein paar Minuten. Der Start ins Spiel gelang Bettlach fast optimal....fast...denn es fehlte der verdiente Führungstreffer. Diesen gab es dann für Belp. Innerhalb von einer halben Minute gingen die Belper mit den praktisch ersten drei Schüssen mit 0-3 in Führung. Ungenügende Deckungsarbeit gepaart mit einer nicht tadellosen Goalieleistung waren für diesen Umstand verantwortlich. Bettlach war ab diesem Zeitpunkt gebrochen, und sah sich einem überaus cleveren Belpa gegenüber, welches an diesem Tag einfach alles richtig machte und entschlossener wirkte. Beeindruckend wie sich Spieler wie Hutmacher, Ramseier oder Faina im Bettlacher Slot immer wieder den nötigen Platz erkämpften. Auf der Gegenseite fehlte genau diese Laufbereitschaft - einer führte den Ball und drei Mitspieler schauten stehend zu. Vielleicht auch ein konditioneller Aspekt? Belpa spielt und trainiert das ganze Jahr auf einem grossen Spielfeld...verfügen die Belper dadurch einfach über die bessere Grundkondition die dan in zwei Spielen binnen 24 Stunde zum tragen kommt? Das 4-8 war zum Schluss, das muss wohl jeder neidlos anerkennen, absolut verdient und entsprach auch absolut den Spielverhältnissen.
Hängende Köpfe also auf Bettlacher Seite, während Belpa den Titel feierte. Dass die Enttäuschung nach einem solchen Spiel natürlich imens gross ist, dürfte klar sein. In ein paar Tagen oder Wochen wird man aber auf eine hervorragende Saison zurück blicken. Ein Team, welches es im letzten Jahr nicht einmal in die Top-8-Teams der 1.Liga schaffte, kämpfte mit den praktisch gleichen Mitteln in diesem Jahr um den Titel. Es ist dies also der Verdienst der Coaches Henzi und Dietschi (ja..der Spieler welcher gemäss Superfan H. die Meisterschaft versemmelt hat), dass sich die Mannschaft in diesem Ausmass entwickelt hat und im nächsten Jahr zu Recht NLB spielen wird.
Ja ich bin auch enttäuscht, dass der Titel nicht nach Bettlach wanderte, aber ich ziehe meinen Hut vor der Saisonleistung dieses Teams und vor der absolut positiven Charakterentwicklung der Truppe. Wer vor solcher Arbeit keinen Respekt zeigt sollte in Zukunft vielleicht besser zu Hause bleiben und sein wiedergewonnenes Leben genissen...
Copin's Corner
Dienstag, 8. Mai 2012
Donnerstag, 3. Mai 2012
Preview: Über den Wolken wird die Luft dünn
Labels:
SHCB - 1.Liga
Täglich starten am Flughafen Bern-Belp Passagiere mit ihren Flugzeugen um in irgend einer Feriendestination die Seele baumeln zu lassen. Ein paar Meter daneben will auch die 2.Mannschaft am Samstag abheben.
Wenn man in einem dieser Flugzeuge sitzt, merkt man nicht, dass die Luft, je weiter man aufsteigt immer dünner wird. Über den Wolken schwebt auch unsere 2.Mannschaft nach dem letzten Wochenende. Auf souveräne Art und Weise hat die Henzi-Truppe das 1.Finalspiel zu Hause gewinnen können und die Ambitionen unterstrichen. Es entsteht ein richtiger Hype um die 2.Mannschaft. Gegen 200 Zuschauer waren am letzten Samstag im Ischlag (von solch einer Kulisse träumt sogar die 1.Mannschaft), ein Car für das kommende Auswärtsspiel im Giessenbad war innert küzester Zeit voll. Aber eben...wenn man in dieser Euphorie schwebt und noch höher steigen will, vergisst man plötzlich wie dünn die Luft da oben sein kann. Und wer von Wolke 7 auf den Boden der Realität klatscht, trägt meistens ordentliche Schmerzen davon.
Was heisst das aber alles für unsere Reserven? Nun das Spiel vom letzten Wochenende war zwar souverän und der Sieg natürlich hochverdient, man darf aber auch nicht vergessen, dass vor allem das Mitteldrittel den Unterschied machte. Innerhalb von 4 Minuten schraubte das Team den Skore vom 3-2 zum 7-2. In den restlichen 56 Minuten war der SHCB zwar ebenfalls das bessere Team, schaffte es aber nicht die Überlegenheit auch in Tore umzuwandeln. Von Belpa ist am Samstag zudem eine Reaktion zu erwarten, man darf gespannt sein wie Bettlach II diesem zu erwartenden Ansturm gewachsen sein wird. Auch wenn ich hier den Mahnfinger erhebe: Das Lob und die Euphorie, welche dem Team in diesen Tagen zugeteilt wird, ist mehr als gerechtfertigt. Coach Henzi und Assi Dietschi haben hervorragende Arbeit geleistet und dem Team ein Gesicht gegeben. Man mag den Aufstieg in die NLB als anstehendes Abenteuer betiteln, die Mannschaft hat aber in der entscheidenden Phase der Meisterschaft gezeigt, dass es ein kalkulierbares Abenteuer sein wird und das Team sich diesen Aufstieg in die NLB sportlich klar verdient hat.
Junioren A als i-Pünktchen
Ein Gewinn für das Team ist natürlich auch der Einsatz der A-Junioren. Mauro Kiener kann auf diesem Niveau tun und lassen was er will, und auch Spieler wie Leuenberger, Rohrbach oder Hess zeigen auf, dass sie eigentlich für höhere Aufgaben bestimmt sind als die 1.Liga. So macht es denn auch nichts, wenn die üblichen Leistungsträger der 2.Mannschaft mal einen durchschnittlichen Tag einziehen. Es ist eigentlich doch beruhigend zu wissen, dass sich beispielsweise die Sturmlinie um Walker/Christen im Vergleich zum letzten Spiel noch steigern kann - schöne Aussichten.
Wenn Coach Henzi also die richtigen Worte findet und das Team entsprechend gut auf das Spiel einstellen kann, dann hat Bettlach gute Chancen am Samstag den zweiten Titel des Jahres zu feiern. Die Startfreigabe ist erteilt, die Maschine ist auf Vollschub...flieg SHCB...flieg!
Top-Shot BTT: Mauro Kiener
Top-Shot BLP: Stefan Hutmacher
Erfolgsrezept: Früh ein paar Tore vorlegen und so Belpa frustrieren
Copin's Tip: BL2 vs. BT2 5-8
Wenn man in einem dieser Flugzeuge sitzt, merkt man nicht, dass die Luft, je weiter man aufsteigt immer dünner wird. Über den Wolken schwebt auch unsere 2.Mannschaft nach dem letzten Wochenende. Auf souveräne Art und Weise hat die Henzi-Truppe das 1.Finalspiel zu Hause gewinnen können und die Ambitionen unterstrichen. Es entsteht ein richtiger Hype um die 2.Mannschaft. Gegen 200 Zuschauer waren am letzten Samstag im Ischlag (von solch einer Kulisse träumt sogar die 1.Mannschaft), ein Car für das kommende Auswärtsspiel im Giessenbad war innert küzester Zeit voll. Aber eben...wenn man in dieser Euphorie schwebt und noch höher steigen will, vergisst man plötzlich wie dünn die Luft da oben sein kann. Und wer von Wolke 7 auf den Boden der Realität klatscht, trägt meistens ordentliche Schmerzen davon.
Was heisst das aber alles für unsere Reserven? Nun das Spiel vom letzten Wochenende war zwar souverän und der Sieg natürlich hochverdient, man darf aber auch nicht vergessen, dass vor allem das Mitteldrittel den Unterschied machte. Innerhalb von 4 Minuten schraubte das Team den Skore vom 3-2 zum 7-2. In den restlichen 56 Minuten war der SHCB zwar ebenfalls das bessere Team, schaffte es aber nicht die Überlegenheit auch in Tore umzuwandeln. Von Belpa ist am Samstag zudem eine Reaktion zu erwarten, man darf gespannt sein wie Bettlach II diesem zu erwartenden Ansturm gewachsen sein wird. Auch wenn ich hier den Mahnfinger erhebe: Das Lob und die Euphorie, welche dem Team in diesen Tagen zugeteilt wird, ist mehr als gerechtfertigt. Coach Henzi und Assi Dietschi haben hervorragende Arbeit geleistet und dem Team ein Gesicht gegeben. Man mag den Aufstieg in die NLB als anstehendes Abenteuer betiteln, die Mannschaft hat aber in der entscheidenden Phase der Meisterschaft gezeigt, dass es ein kalkulierbares Abenteuer sein wird und das Team sich diesen Aufstieg in die NLB sportlich klar verdient hat.
Junioren A als i-Pünktchen
Ein Gewinn für das Team ist natürlich auch der Einsatz der A-Junioren. Mauro Kiener kann auf diesem Niveau tun und lassen was er will, und auch Spieler wie Leuenberger, Rohrbach oder Hess zeigen auf, dass sie eigentlich für höhere Aufgaben bestimmt sind als die 1.Liga. So macht es denn auch nichts, wenn die üblichen Leistungsträger der 2.Mannschaft mal einen durchschnittlichen Tag einziehen. Es ist eigentlich doch beruhigend zu wissen, dass sich beispielsweise die Sturmlinie um Walker/Christen im Vergleich zum letzten Spiel noch steigern kann - schöne Aussichten.
Wenn Coach Henzi also die richtigen Worte findet und das Team entsprechend gut auf das Spiel einstellen kann, dann hat Bettlach gute Chancen am Samstag den zweiten Titel des Jahres zu feiern. Die Startfreigabe ist erteilt, die Maschine ist auf Vollschub...flieg SHCB...flieg!
Top-Shot BTT: Mauro Kiener
Top-Shot BLP: Stefan Hutmacher
Erfolgsrezept: Früh ein paar Tore vorlegen und so Belpa frustrieren
Copin's Tip: BL2 vs. BT2 5-8
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| Captain Henzi and his Crew: Ready for Take-Off? |
Samstag, 28. April 2012
Recap: Belpa watscht schwaches Grenchen ab
Labels:
Streethockey - SSHA
In meiner Vorschau attestierte ich dem SHC Grenchen-Limpachtal, dass man es immer wieder schafft auf die entscheidende Phase der Meisterschaft "ready" zu sein. Auf dem Feld widerlegte der SHC GreLi heute meine These.
"Cupsieger 2012" stand auf einem Plakat hinter Goalie Dave Fankhauser. Es steht den Grenchnern absolut zu, diesen schönen Erfolg auszukosten. Sonnt man sich jedoch all zu lange im Glanz dieses Cupsiegs kann es in der Meisterschaft ein böses Erwachen geben. Und tatsächlich erinnerte die heutige Ausgabe des SHC Grenchen-Limpachtal in keiner Weise an diejenige von Thun. 0-2 führte der Gast aus Belp nach dem ersten Abschnitt, Grenchen wirkte emotions und ideenlos, aber ich und wohl viele andere hätten schwören können, dass die nach einem freien Weekend etwas eingerosteten Gelenke der Gastgeber ab Durchgang zwei wieder besser schmieren.
Wie vor der Kirche...
Grenchen blieb aber auch im Mitteldrittel einiges schuldig. Zwar konnte Siegenthaler zum 1-2 verkürzen, aber noch immer wirkte Grenchen ungewohnt unentschlossen in den Zweikämpfen. Dies sollte sich dann auch bald im Resultat niederschlagen. Erst schnappte sich Fuchs in der eigenen Zone den Ball und konnte ungestört bis vor das Tor von Fankhauser spazieren (und scoren), Müller suchte sich danach den freien Weg durch die Mitte und traf zum 1-4. Den Höhepunkt (oder je nach Sichtweise den Tiefpunkt) lieferte McFadden, welcher mit Grenchens Abwehr Katz und Maus spielte und in Unterzahl zum 1-5 traf. Wie weisse Tauben die gerade die Freheit erlangt hatten flatterten die Belper dem Sieg entgegen, Grenchens Abwehr stand derweil Spalier. Je ein Powerplay-Treffer durften beide Teams noch bejubeln, danach ging es bei 2-6 ins zweite Break.
Grenchen brauchte eine 180°-Kehrtwende und zu Beginn des Schlussdrittels schienen die Blau-Weissen tatsächlich zurück zu kommen. Begünstigt durch zwei Blackouts des bis dahin starken Hofmann trafen Däppen und Kohler zum 4-6. Das Momentum schien urplötzlich auf die Seite der Limpachtaler zu kippen, nicht zuletzt auch weil Ref Seiler das reguläre 4-7 der Belper aberkannte. Das 4-7 kam aber dann doch: Wieder war Müller vor dem gegnerischen Slot nach einem Abpraller schneller vor Ort als alle Grenchner. Mit diesem Tor war das Spiel gelaufen. Fuchs traf in Überzahl, Zürcher abermals alleine vor Fankhauser und Faina scorte schon fast typisch aus spitzem Winkel. Schliesslich siegte Belp überraschend klar mit 5-10.
Gestolen hatte Belpa den Sieg definitiv nicht. Die Berner spielten taktisch clever, begingen defensiv nur ganz wenige Fehler und wirkten äusserst entschlossen. Müsste man nach dem heutigen Spiel urteilen, so deudet die Körpersprache und die fehlende Leidenschaft auf ein baldiges Saisonende für Grenchen hin. Grenchen wäre aber nicht Grenchen, wenn man das Ruder nicht doch noch rumreissen könnte. Auch wenn das Team von Simon Kunz in dieser Spielzeit das Feld gegen Belp noch nie als Sieger verlassen konnte, so darf am nächsten Samstag eine deutliche Reaktion erwartet werden - ansonsten bleibt Grenchen doch nur der Cupsieg 2012.
Copin's 3-Stars:
*** MCFADDEN, Tyler (BLP)
** FUCHS, Nicola (BLP)
* MUELLER, Marc (BLP)
"Cupsieger 2012" stand auf einem Plakat hinter Goalie Dave Fankhauser. Es steht den Grenchnern absolut zu, diesen schönen Erfolg auszukosten. Sonnt man sich jedoch all zu lange im Glanz dieses Cupsiegs kann es in der Meisterschaft ein böses Erwachen geben. Und tatsächlich erinnerte die heutige Ausgabe des SHC Grenchen-Limpachtal in keiner Weise an diejenige von Thun. 0-2 führte der Gast aus Belp nach dem ersten Abschnitt, Grenchen wirkte emotions und ideenlos, aber ich und wohl viele andere hätten schwören können, dass die nach einem freien Weekend etwas eingerosteten Gelenke der Gastgeber ab Durchgang zwei wieder besser schmieren.
Wie vor der Kirche...
Grenchen blieb aber auch im Mitteldrittel einiges schuldig. Zwar konnte Siegenthaler zum 1-2 verkürzen, aber noch immer wirkte Grenchen ungewohnt unentschlossen in den Zweikämpfen. Dies sollte sich dann auch bald im Resultat niederschlagen. Erst schnappte sich Fuchs in der eigenen Zone den Ball und konnte ungestört bis vor das Tor von Fankhauser spazieren (und scoren), Müller suchte sich danach den freien Weg durch die Mitte und traf zum 1-4. Den Höhepunkt (oder je nach Sichtweise den Tiefpunkt) lieferte McFadden, welcher mit Grenchens Abwehr Katz und Maus spielte und in Unterzahl zum 1-5 traf. Wie weisse Tauben die gerade die Freheit erlangt hatten flatterten die Belper dem Sieg entgegen, Grenchens Abwehr stand derweil Spalier. Je ein Powerplay-Treffer durften beide Teams noch bejubeln, danach ging es bei 2-6 ins zweite Break.
Grenchen brauchte eine 180°-Kehrtwende und zu Beginn des Schlussdrittels schienen die Blau-Weissen tatsächlich zurück zu kommen. Begünstigt durch zwei Blackouts des bis dahin starken Hofmann trafen Däppen und Kohler zum 4-6. Das Momentum schien urplötzlich auf die Seite der Limpachtaler zu kippen, nicht zuletzt auch weil Ref Seiler das reguläre 4-7 der Belper aberkannte. Das 4-7 kam aber dann doch: Wieder war Müller vor dem gegnerischen Slot nach einem Abpraller schneller vor Ort als alle Grenchner. Mit diesem Tor war das Spiel gelaufen. Fuchs traf in Überzahl, Zürcher abermals alleine vor Fankhauser und Faina scorte schon fast typisch aus spitzem Winkel. Schliesslich siegte Belp überraschend klar mit 5-10.
Gestolen hatte Belpa den Sieg definitiv nicht. Die Berner spielten taktisch clever, begingen defensiv nur ganz wenige Fehler und wirkten äusserst entschlossen. Müsste man nach dem heutigen Spiel urteilen, so deudet die Körpersprache und die fehlende Leidenschaft auf ein baldiges Saisonende für Grenchen hin. Grenchen wäre aber nicht Grenchen, wenn man das Ruder nicht doch noch rumreissen könnte. Auch wenn das Team von Simon Kunz in dieser Spielzeit das Feld gegen Belp noch nie als Sieger verlassen konnte, so darf am nächsten Samstag eine deutliche Reaktion erwartet werden - ansonsten bleibt Grenchen doch nur der Cupsieg 2012.
Copin's 3-Stars:
*** MCFADDEN, Tyler (BLP)
** FUCHS, Nicola (BLP)
* MUELLER, Marc (BLP)
Freitag, 27. April 2012
Preview: Das ewige Duell...
Labels:
Streethockey - SSHA
Das Abenteuer NLA-Playoffs ist für den SHCB am letzten Sonntag leider zu Ende gegangen - so ganz abhaken wollen wir diese Spielzeit aber noch lange nicht. Spannende Halbfinals stehen an. Hier ein kleiner Ausblick:
Oberwil Rebells (1.) vs. SHC Sierre Lions (4.)
Die Sierre Lions wurden zu Beginn der diesjährigen Playoffs kalt geduscht. Den Heimvorteil gegen den SHC Aegerten-Biel verspielten die Sonnendstädter mit einer 2-8 Schlappe, vieles deutete auf das Meisterschaftsende hin. Die Mannschaft von Coach Schüpbach holte sich den Heimvorteil aber mit einem Auswärtssieg in Biel zurück und siegte dann im entscheidenden dritten Spiel mit 5-3. In der anstehenden Halbfinalserie gegen den Serienmeister aus Oberwil ist Siders klarer Aussenseiter. Zwar werden die Walliser nicht gänzlich chancenlos sein, aber ich schätze die Rebells einfach abgeklärter und dazu noch mit dem breiteren Kader gespickt ein.
Copin's Tip: 2-0
Resultate Quali: 8-3, 10-6
Bisherige Playoff-Duelle:
07/08 SLI vs. OWR 0-2 (Final, 7-10, 3-11)
04/05 SLI vs. OWR 2-1 (Halbfinal, 7-3, 6-8, 15-3)
SHC Grenchen-Limpachtal (2.) vs. SHC Belpa 1107 (3.)
Wenn alles rund läuft gibts von dieser Serie mindestens 2 Recaps. Es ist der Klassiker aller Playoff-Serien. Grenchen gegen Belpa...in kaum einer Serie ging es so emotional und so spannend zu wie bei diesen Duellen. Unvergessen die Finalserien 99/00 und 00/01 als Grenchen jeweils im dritten und entscheidenden Spiel knapp siegte. Grosse Figur damals...Michael Zürcher. Zürcher hat jetzt, Jahre nach diesen denkwürdigen Momenten, die Seite gewechselt, gehört aber bei Belpa nach wie vor zu den Schlüsselspielern. Grenchen stolzierte souverän gegen Bonstetten durch die Viertelfinals und scheint (wie eigentlich immer) in der entscheidenden Phase der Meisterschaft in Bestform zu sein. Belp hat zwar beide Qualispiele gewonnen, wird sich gegenüber dem Viertelfinal gegen Bettlach aber noch klar steigern müssen um erstemals eine Playoff-Serie gegen Grenchen zu gewinnen.
Copin's Tip: 2-0
Resultate Quali: 7-9, 6-7 n.P
Bisherige Playoff-Duelle:
09/10 BLP vs. GRL 1-2 (Halbfinal, 10-4, 5-10, 7-8)
03/04 GRE vs. BLP 2-1 (Halbfinal, 9-11, 9-3, 10-5)
01/02 BLP vs. GRE 1-2 (Halbfinal, 9-10, 5-4, 4-10)
00/01 GRE vs. BLP 2-1 (Final, 4-6, 7-4, 5-4)
99/00 GRE vs. BLP 2-1 (Final, 10-5, 4-5, 9-6)
Oberwil Rebells (1.) vs. SHC Sierre Lions (4.)
Die Sierre Lions wurden zu Beginn der diesjährigen Playoffs kalt geduscht. Den Heimvorteil gegen den SHC Aegerten-Biel verspielten die Sonnendstädter mit einer 2-8 Schlappe, vieles deutete auf das Meisterschaftsende hin. Die Mannschaft von Coach Schüpbach holte sich den Heimvorteil aber mit einem Auswärtssieg in Biel zurück und siegte dann im entscheidenden dritten Spiel mit 5-3. In der anstehenden Halbfinalserie gegen den Serienmeister aus Oberwil ist Siders klarer Aussenseiter. Zwar werden die Walliser nicht gänzlich chancenlos sein, aber ich schätze die Rebells einfach abgeklärter und dazu noch mit dem breiteren Kader gespickt ein.
Copin's Tip: 2-0
Resultate Quali: 8-3, 10-6
Bisherige Playoff-Duelle:
07/08 SLI vs. OWR 0-2 (Final, 7-10, 3-11)
04/05 SLI vs. OWR 2-1 (Halbfinal, 7-3, 6-8, 15-3)
SHC Grenchen-Limpachtal (2.) vs. SHC Belpa 1107 (3.)
Wenn alles rund läuft gibts von dieser Serie mindestens 2 Recaps. Es ist der Klassiker aller Playoff-Serien. Grenchen gegen Belpa...in kaum einer Serie ging es so emotional und so spannend zu wie bei diesen Duellen. Unvergessen die Finalserien 99/00 und 00/01 als Grenchen jeweils im dritten und entscheidenden Spiel knapp siegte. Grosse Figur damals...Michael Zürcher. Zürcher hat jetzt, Jahre nach diesen denkwürdigen Momenten, die Seite gewechselt, gehört aber bei Belpa nach wie vor zu den Schlüsselspielern. Grenchen stolzierte souverän gegen Bonstetten durch die Viertelfinals und scheint (wie eigentlich immer) in der entscheidenden Phase der Meisterschaft in Bestform zu sein. Belp hat zwar beide Qualispiele gewonnen, wird sich gegenüber dem Viertelfinal gegen Bettlach aber noch klar steigern müssen um erstemals eine Playoff-Serie gegen Grenchen zu gewinnen.
Copin's Tip: 2-0
Resultate Quali: 7-9, 6-7 n.P
Bisherige Playoff-Duelle:
09/10 BLP vs. GRL 1-2 (Halbfinal, 10-4, 5-10, 7-8)
03/04 GRE vs. BLP 2-1 (Halbfinal, 9-11, 9-3, 10-5)
01/02 BLP vs. GRE 1-2 (Halbfinal, 9-10, 5-4, 4-10)
00/01 GRE vs. BLP 2-1 (Final, 4-6, 7-4, 5-4)
99/00 GRE vs. BLP 2-1 (Final, 10-5, 4-5, 9-6)
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| Hat Grenchen die Playoff-Nase wieder vorne? |
Donnerstag, 26. April 2012
Preview: Ein zweiter Titel als Zugabe?
Labels:
SHCB - 1.Liga
Finale Version II - Nachdem am letzten Samstag die Bettlacher A-Junioren nach den Sternen gegriffen haben, hat die 2.Mannschaft des SHCB ebenfalls die Möglichkeit zum ersten Mal in der Geschichte einen Titel zu holen. Ihr gegenüber steht ab nächstem Sonntag die 2.Mannschaft des SHC Belpa 1107.
Bettlach hat in dieser Spielzeit bereits drei Mal gegen Belpa II gespielt, einmal in einem vorsaisonalen Testspiel, zwei Mal in der Zwischenrunde. Das einzige Heimspiel konnte der SHCB damals für sich entscheiden, die beiden Spiele in Belp gingen klar verloren. Kommt hinzu, dass beim Heimspiel in der Zwischenrunde die beiden "Kanadier" Chris Ryser und Ryhorchuk der Mannschaft zur Verfügung standen und einen grossen Anteil am Sieg hatten. Es wird also durchaus schwierig gegen Belpa, oder wird es gar unmöglich?
Belpa's ungekrönte Prinzen
Spielt Belpa komplett, steht dem SHCB ein Team gegenüber welches viel Talent, aber auch viel Erfahrung mitbringt bringt. Kopf des Teams bildet mit Reto Schori ein Routinier, welcher über Jahre beim SHC Alchenflüh und beim SHC Belpa 1107 in der NLA wertvolle Arbeit verrichtete. Stefan Hutmacher und Thomas Ramseier sind ebenfalls Spieler mit NLA-Erfahrung. So richtig gefährlich wird Belpa dann aber vor allem durch Spieler, welche alle ein wenig den selben Werdegang hinter sich haben. Spieler welche die Junioren-Nati-Stufen durchlaufen haben aber den Durchbruch im Fanionteam der Belper nicht schafften. Brown, Blunier, Francesco Faina, Oberli und Timo Fuchs; sie alle gehörten vor ein paar Jahren zu den besten Juniorenspieler. Vielleicht fehlt ihnen der letzte Biss, aber das Talent haben sie selbstverständlich immer noch.
Für Bettlach spricht auf der einen Seite sicherlich der Heimvorteil, zum andern aber auch die Tatsache, dass Coach Henzi für die Finalserie auf das komplette Junioren-Kontingent zugreifen kann. Sollte beispielsweise Mauro Kiener für die 1.Liga-Finals motiviert sein, gewinnt die Truppe an beachtlicher Offensivkraft und die Verantwortung liegt nicht mehr so extrem auf der Ryser-Schärer-Walker-Christen-Linie.
Auch wenn die Spiele dieser Saison mehr oder weniger deutlich ausfielen, im Finale erwarte ich knappe Spiele zwischen den beiden Teams, bei welchen die Tagesform entscheiden könnte.
Top-Shot BTT: Christian Walker
Top-Shot BLP: Stefan Hutmacher
Erfolgsrezept: Imoberdorf muss seine aktuelle Form abrufen
Copin's Tip: BT2 vs. BL2 9-6
Alle Duelle zwischen Bettlach II und Belpa II:
04/05 BT2 vs. BL2 15-4
06/07 BL2 vs. BT2 5-3 (Cup)
06/07 BT2 vs. BL2 5-6
10/11 BL2 vs. BT2 5-9 (Cup)
11/12 BL2 vs. BT2 8-3
11/12 BT2 vs. BL2 8-5
3 Siege / 3 Niederlagen / 43:33 Tore
Bettlach hat in dieser Spielzeit bereits drei Mal gegen Belpa II gespielt, einmal in einem vorsaisonalen Testspiel, zwei Mal in der Zwischenrunde. Das einzige Heimspiel konnte der SHCB damals für sich entscheiden, die beiden Spiele in Belp gingen klar verloren. Kommt hinzu, dass beim Heimspiel in der Zwischenrunde die beiden "Kanadier" Chris Ryser und Ryhorchuk der Mannschaft zur Verfügung standen und einen grossen Anteil am Sieg hatten. Es wird also durchaus schwierig gegen Belpa, oder wird es gar unmöglich?
Belpa's ungekrönte Prinzen
Spielt Belpa komplett, steht dem SHCB ein Team gegenüber welches viel Talent, aber auch viel Erfahrung mitbringt bringt. Kopf des Teams bildet mit Reto Schori ein Routinier, welcher über Jahre beim SHC Alchenflüh und beim SHC Belpa 1107 in der NLA wertvolle Arbeit verrichtete. Stefan Hutmacher und Thomas Ramseier sind ebenfalls Spieler mit NLA-Erfahrung. So richtig gefährlich wird Belpa dann aber vor allem durch Spieler, welche alle ein wenig den selben Werdegang hinter sich haben. Spieler welche die Junioren-Nati-Stufen durchlaufen haben aber den Durchbruch im Fanionteam der Belper nicht schafften. Brown, Blunier, Francesco Faina, Oberli und Timo Fuchs; sie alle gehörten vor ein paar Jahren zu den besten Juniorenspieler. Vielleicht fehlt ihnen der letzte Biss, aber das Talent haben sie selbstverständlich immer noch.
Für Bettlach spricht auf der einen Seite sicherlich der Heimvorteil, zum andern aber auch die Tatsache, dass Coach Henzi für die Finalserie auf das komplette Junioren-Kontingent zugreifen kann. Sollte beispielsweise Mauro Kiener für die 1.Liga-Finals motiviert sein, gewinnt die Truppe an beachtlicher Offensivkraft und die Verantwortung liegt nicht mehr so extrem auf der Ryser-Schärer-Walker-Christen-Linie.
Auch wenn die Spiele dieser Saison mehr oder weniger deutlich ausfielen, im Finale erwarte ich knappe Spiele zwischen den beiden Teams, bei welchen die Tagesform entscheiden könnte.
Top-Shot BTT: Christian Walker
Top-Shot BLP: Stefan Hutmacher
Erfolgsrezept: Imoberdorf muss seine aktuelle Form abrufen
Copin's Tip: BT2 vs. BL2 9-6
Alle Duelle zwischen Bettlach II und Belpa II:
04/05 BT2 vs. BL2 15-4
06/07 BL2 vs. BT2 5-3 (Cup)
06/07 BT2 vs. BL2 5-6
10/11 BL2 vs. BT2 5-9 (Cup)
11/12 BL2 vs. BT2 8-3
11/12 BT2 vs. BL2 8-5
3 Siege / 3 Niederlagen / 43:33 Tore
Montag, 23. April 2012
Recap: Kleine Details verhindern den grossen Coup
Labels:
SHCB - NLA
Der Traum platzte dann wie eine Seifenblase. Trotz einer guten Leistung verliert der SHC Bettlach die "Belle" in Belpa knapp, wenn aber auch verdient, mit 7-10. Kleine Details entschieden am Schluss zu Gunsten des Favoriten.
Dabei waren die Parallelen zu Spiel 1, als der SHCB in Belp chancenlos blieb frappant. Bereits nach vier Zeigerumdrehungen musste Coach Rüfenacht die Notbremse in Form eines Time-Outs ziehen, der SHCB lag zu diesem Zeitpunkt bereits mit 2-0 in Rückstand nachdem Zürcher und McFadden getroffen hatten. Bettlach kam aber danach eindrücklich zurück. Mit drei Toren in vier Minuten führte der SHCB plötzlich in Belp, und keiner wusste genau wieso. Doch - eigentlich schon. Belpa holte sich drei kleine Strafen ab und Bettlach zeigte sich unglaublich effizient in diesen Überzahlspielen. Andreas Walker, Rüegger und Ryhorchuk drehten die Partie zu Gunsten des SHCB. Eigentlich unglaublich, denn bei Vollbestand der Kräfte war Bettlach chancenlos. Belpa spielte beeindruckend direkt, schnell und präzise und wirbelte nach Belieben durch die Abwehr der Gäste. Diese Überlegenheit münzten die Gürbetaler dann schliesslich auch noch in zwei Tore um, sodass der Favorit zur ersten Pause doch führte. Dass Bettlach aber resultatmässig nach wie vor Schritt halten konnte, war einem wiederum reflexstarken Raboud im Tor zu verdanken.
Bestnoten für die kämpferische Leistung
Auch zu Beginn des Mitteldrittel erinnerte danach aber vieles an Spiel 1. Wiederum gelang der Start ins Mitteldrittel nicht. McFadden und Fuchs schienen Belpa mit zwei Treffern in den ersten drei Minuten definitiv auf Halbfinalkurs zu bringen. Wenn man nett sein will, kann man hier schreiben, dass es natürlich war dass Belpa danach etwas die Konsequenz vermissen liess, wenn man böse sein will darf man auch schreiben, dass Belpa danach arrogant wirkte. Die Defensivarbeit wurde plötzlich verweigert und plötzlich stand Ryhorchuk alleine vor Maeder (was das 6-4 bedeudete) und eine Minute später tauchte auch Affolter alleine vor dem Goal der Gäste auf. Es wäre wohl übertrieben bei einer Aktion von Affolter von "technisch brilliant" zu sprechen, aber was Affolter in dieser Situation zeigte war nahe dran. Maeder konnte seinen ersten Abschlussversuch zwar so halb parrieren, halb noch am Boden liegend haute Affolter den Ball aber aus einem unglaublichen Winkel ins Tor - 6-5! Es sind aber halt eben Details die (noch) zwischen Teams wie Bettlach und Belpa entscheiden. In solchen Momenten können Spitzenteams halt wieder einen Gang hoch schalten. Müller baute die Führung wieder auf 7-5 aus. Mauro Kiener verkürzte zwar wieder auf 7-6, doch auch nach diesem Anschlusstreffer konnte sich Bettlach nicht festbeissen. Eine Minute später stand es schon wieder 8-6.
Der Bettlacher Anhang durfte aber nach wie vor von der Sensation träumen. Und tatsächlich...Ryhorchuck rundete seine stärkste Leistung auf schweizer Boden mit seinem 3.Tor ab (Dazu kommen noch 3 Torvorlagen!). Aber eben...31 Sekunden später tauchten Daniel Fahrni und Faina in einer 2-1-Situation vor Raboud auf und schon war der alte 2-Tore-Rückstand wieder da. Drei Mal schoss Bettlach den Anschlusstreffer, immer wieder konnte Belpa mehr oder weniger sofort wieder davon ziehen. Beim 5-6 dauerte es 3 Minuten bis zum Belper "Re-Break", beim 6-7 etwas über eine Minute und zwischen dem 7-8 und dem 7-9 lag dann nur noch eine halbe Minute. Diese Labilität nach Erfolgserlebnissen ist wohl einfach der Preis den ein junges Team wie Bettlach noch bezahlen muss. Wären dem SHCB in dieser Phase des Spiels einmal zwei Tore in Folge geglückt, und somit der Ausgleich kann man nur mutmassen was in den Belper Köpfen passiert wäre. So aber kam es halt anders. Fuchs schoss fünf Minuten vor dem Ende das 10-7 und besiegelte damit das Bettlacher Schicksal.
Die Reise endet für den SHCB also wieder bereits im Viertelfinal. Wenn die Enttäuschung natürlich gross ist, so wird man dieser Serie dann doch auch Positives abgewinnen können. Noch nie stand Bettlach dem Halbfinale so nahe wie in diesem Jahr. Die Leistung stimmte. Miesepeter, welche den Bettlacher Sieg in Spiel 2 darauf zurückführen, dass einige Teamstützen bei Belp fehlten, mussten eingestehen, dass Bettlach auch in Spiel 3 gegen ein komplettes Belpa im Spiel war und bis fünf Minuten vor Spielende noch vom Sieg träumen durfte. Diese Entwicklung stimmt positiv und lässt gespannt in die Zukunft blicken.
Copin's 3-Stars:
*** RYHORCHUK, Robert
** RABOUD, Joey
* WALKER, Andreas
Dabei waren die Parallelen zu Spiel 1, als der SHCB in Belp chancenlos blieb frappant. Bereits nach vier Zeigerumdrehungen musste Coach Rüfenacht die Notbremse in Form eines Time-Outs ziehen, der SHCB lag zu diesem Zeitpunkt bereits mit 2-0 in Rückstand nachdem Zürcher und McFadden getroffen hatten. Bettlach kam aber danach eindrücklich zurück. Mit drei Toren in vier Minuten führte der SHCB plötzlich in Belp, und keiner wusste genau wieso. Doch - eigentlich schon. Belpa holte sich drei kleine Strafen ab und Bettlach zeigte sich unglaublich effizient in diesen Überzahlspielen. Andreas Walker, Rüegger und Ryhorchuk drehten die Partie zu Gunsten des SHCB. Eigentlich unglaublich, denn bei Vollbestand der Kräfte war Bettlach chancenlos. Belpa spielte beeindruckend direkt, schnell und präzise und wirbelte nach Belieben durch die Abwehr der Gäste. Diese Überlegenheit münzten die Gürbetaler dann schliesslich auch noch in zwei Tore um, sodass der Favorit zur ersten Pause doch führte. Dass Bettlach aber resultatmässig nach wie vor Schritt halten konnte, war einem wiederum reflexstarken Raboud im Tor zu verdanken.
Bestnoten für die kämpferische Leistung
Auch zu Beginn des Mitteldrittel erinnerte danach aber vieles an Spiel 1. Wiederum gelang der Start ins Mitteldrittel nicht. McFadden und Fuchs schienen Belpa mit zwei Treffern in den ersten drei Minuten definitiv auf Halbfinalkurs zu bringen. Wenn man nett sein will, kann man hier schreiben, dass es natürlich war dass Belpa danach etwas die Konsequenz vermissen liess, wenn man böse sein will darf man auch schreiben, dass Belpa danach arrogant wirkte. Die Defensivarbeit wurde plötzlich verweigert und plötzlich stand Ryhorchuk alleine vor Maeder (was das 6-4 bedeudete) und eine Minute später tauchte auch Affolter alleine vor dem Goal der Gäste auf. Es wäre wohl übertrieben bei einer Aktion von Affolter von "technisch brilliant" zu sprechen, aber was Affolter in dieser Situation zeigte war nahe dran. Maeder konnte seinen ersten Abschlussversuch zwar so halb parrieren, halb noch am Boden liegend haute Affolter den Ball aber aus einem unglaublichen Winkel ins Tor - 6-5! Es sind aber halt eben Details die (noch) zwischen Teams wie Bettlach und Belpa entscheiden. In solchen Momenten können Spitzenteams halt wieder einen Gang hoch schalten. Müller baute die Führung wieder auf 7-5 aus. Mauro Kiener verkürzte zwar wieder auf 7-6, doch auch nach diesem Anschlusstreffer konnte sich Bettlach nicht festbeissen. Eine Minute später stand es schon wieder 8-6.
Der Bettlacher Anhang durfte aber nach wie vor von der Sensation träumen. Und tatsächlich...Ryhorchuck rundete seine stärkste Leistung auf schweizer Boden mit seinem 3.Tor ab (Dazu kommen noch 3 Torvorlagen!). Aber eben...31 Sekunden später tauchten Daniel Fahrni und Faina in einer 2-1-Situation vor Raboud auf und schon war der alte 2-Tore-Rückstand wieder da. Drei Mal schoss Bettlach den Anschlusstreffer, immer wieder konnte Belpa mehr oder weniger sofort wieder davon ziehen. Beim 5-6 dauerte es 3 Minuten bis zum Belper "Re-Break", beim 6-7 etwas über eine Minute und zwischen dem 7-8 und dem 7-9 lag dann nur noch eine halbe Minute. Diese Labilität nach Erfolgserlebnissen ist wohl einfach der Preis den ein junges Team wie Bettlach noch bezahlen muss. Wären dem SHCB in dieser Phase des Spiels einmal zwei Tore in Folge geglückt, und somit der Ausgleich kann man nur mutmassen was in den Belper Köpfen passiert wäre. So aber kam es halt anders. Fuchs schoss fünf Minuten vor dem Ende das 10-7 und besiegelte damit das Bettlacher Schicksal.
Die Reise endet für den SHCB also wieder bereits im Viertelfinal. Wenn die Enttäuschung natürlich gross ist, so wird man dieser Serie dann doch auch Positives abgewinnen können. Noch nie stand Bettlach dem Halbfinale so nahe wie in diesem Jahr. Die Leistung stimmte. Miesepeter, welche den Bettlacher Sieg in Spiel 2 darauf zurückführen, dass einige Teamstützen bei Belp fehlten, mussten eingestehen, dass Bettlach auch in Spiel 3 gegen ein komplettes Belpa im Spiel war und bis fünf Minuten vor Spielende noch vom Sieg träumen durfte. Diese Entwicklung stimmt positiv und lässt gespannt in die Zukunft blicken.
Copin's 3-Stars:
*** RYHORCHUK, Robert
** RABOUD, Joey
* WALKER, Andreas
Sonntag, 22. April 2012
Recap: Den "Gottéron-Fluch" besiegt
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SHCB - Nachwuchs
Es ist vollbracht...die A-Junioren des SHC Bettlach holen sich zum ersten Mal in der Geschichte den Meistertitel. Den vierten Final in Folge holt sich der SHCB hochverdient, auch wenn das letzte Spiel der Saison nicht wirklich zu den besten gehörte.
Wer kann es unserem Nachwuchs schon verübeln, dass man dem Team anmerkte um was es heute ging. Der Titel war ohne Frage in den Köpfen und blockierte die Spieler augenscheinlich. Die Angriffe waren ideenlos, die Abschlüsse äusserst konzeptlos. Auf der Gegenseite spielten die Oberwil Rebells ein einfaches Hockey. Die Gegenangriffe der Zuger liefen immer in etwa gleich ab. Ein langer Pass auf den Stürmer, ein Verteidiger der aufrückte und den Pass in den Lauf erhielt. Ein total einfaches Basis-Hockey, welches jedoch funktioniert, wenn die Gegenspieler nicht hellwach sind und mit dem Gegner mitlaufen. So führte Oberwil nach dem ersten Durchgang verdient mit 1-0. Es war quasi das Ebenbild aus Spiel 1, bei welchem die Bettlacher ebenfalls nichts entgegenzusetzen hatten.
Im Mittelabschnitt blieb Bettlach nach wie vor einiges schuldig und geriet kurz nach Wiederanpfiff gar mit 2-0 in Rückstand. In der Folge gelang Maeder der Anschluss, Oberwil schoss aber wieder das 3-1. Dann verkürzte Kiener, Oberwil erzielte allerdings in Überzahl wieder das 4-2. Dass es Bettlach am Schluss doch zum Titel reichte war auf die kommenden 20 Minuten zurück zu führen. In den letzten 10 Minuten des Mitteldrittels glich Bettlach das Spiel aus, in den ersten 10 Minuten des Schlussdrittels entschied man es zu seinen Gunsten. Zum Schluss drehte Oberwil wieder auf, auch wahrscheinlich weil bei Bettlach der Respekt vor dem Titelgewinn zurück kehrte. Der Anschlusstreffer zum 6-7 kam allerdings zu spät und so durften sich Coach Roos und seine Jungs verdientermassen die Medaille für den Titelgewinn umhängen lassen.
Copin's 3-Stars:
*** LEUENBERGER, Pascal
** ROHRBACH, Dominik
* KIENER, Mauro
Wer kann es unserem Nachwuchs schon verübeln, dass man dem Team anmerkte um was es heute ging. Der Titel war ohne Frage in den Köpfen und blockierte die Spieler augenscheinlich. Die Angriffe waren ideenlos, die Abschlüsse äusserst konzeptlos. Auf der Gegenseite spielten die Oberwil Rebells ein einfaches Hockey. Die Gegenangriffe der Zuger liefen immer in etwa gleich ab. Ein langer Pass auf den Stürmer, ein Verteidiger der aufrückte und den Pass in den Lauf erhielt. Ein total einfaches Basis-Hockey, welches jedoch funktioniert, wenn die Gegenspieler nicht hellwach sind und mit dem Gegner mitlaufen. So führte Oberwil nach dem ersten Durchgang verdient mit 1-0. Es war quasi das Ebenbild aus Spiel 1, bei welchem die Bettlacher ebenfalls nichts entgegenzusetzen hatten.
Im Mittelabschnitt blieb Bettlach nach wie vor einiges schuldig und geriet kurz nach Wiederanpfiff gar mit 2-0 in Rückstand. In der Folge gelang Maeder der Anschluss, Oberwil schoss aber wieder das 3-1. Dann verkürzte Kiener, Oberwil erzielte allerdings in Überzahl wieder das 4-2. Dass es Bettlach am Schluss doch zum Titel reichte war auf die kommenden 20 Minuten zurück zu führen. In den letzten 10 Minuten des Mitteldrittels glich Bettlach das Spiel aus, in den ersten 10 Minuten des Schlussdrittels entschied man es zu seinen Gunsten. Zum Schluss drehte Oberwil wieder auf, auch wahrscheinlich weil bei Bettlach der Respekt vor dem Titelgewinn zurück kehrte. Der Anschlusstreffer zum 6-7 kam allerdings zu spät und so durften sich Coach Roos und seine Jungs verdientermassen die Medaille für den Titelgewinn umhängen lassen.
Copin's 3-Stars:
*** LEUENBERGER, Pascal
** ROHRBACH, Dominik
* KIENER, Mauro
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| SHC BETTLACH: Juniorenmeister 2011/2012 |
Freitag, 20. April 2012
Preview: Aber...
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SHCB - NLA
"Es wird schwierig, aber...!" Nicht selten war seit letztem Sonntag dieser oder ähnliche Sätze im Zusammenhang mit Spiel drei zu hören. Schon alleine die Tatsache, dass man nur mit Vorbehalt von einem Sieg der Belper spricht, zeigt dass die Chancen einer erstmaligen Bettlacher Halbfinalqualifikation intakt sind.
Aber was hat dieser Sieg am letzten Wochenende denn nun eigentlich bewirkt? Nun, rein rechnerisch auf die Serie bezogen eigentlich nichts. Bettlach hat eigentlich nicht mehr als das Saisonende verhindert. Statt Kehraus war in den zwei Trainings diese Woche der Fokus auf Spiel drei fixiert. Die Rollenverteilung bleibt aber immer noch die gleiche. Belpa wird zu Hause wieder ein anderes Gesicht zeigen, schon nur weil Wittwer und Fuchs ins Team zurückkehren werden. Aber Bettlach war auch im Spiel 1 nicht so unterlegen wie das 2-9 vermuten lassen würde. Tyler McFadden und die Torhüter machten in Spiel 1 den Unterschied.
Mehr als Mr.50%
Auch in Spiel 2 machte allerdings der Torhüter den Unterschied, in dem Fall aber zu Gunsten von Bettlach. Würde Joey Raboud konstant auf dem Niveau von letztem Sonntag spielen, würde er wohl zu den besten Torhüter der Schweiz gehören. Er lieferte sich mit Natigoalie Maeder ein Fernduell auf Weltklasseniveau und entschied es schliesslich auch für sich. Mit seinen Paraden, ganz besonders im Schlussdrittel, war Raboud die Basis für den Sieg. Es ist kein Geheimnis...wenn der SHCB gegen einen der Top-5 (Oberwil, Grenchen, Belpa, Sierre, Aegerten) gewinnen will, ist und war einen starke Torhüterleistung noch immer von Nöten. Das war so als Oli Siegenthaler den SHCB in der ersten NLA-Saison zum 6-5-Sieg in Grenchen hexte und daran hat sich bis heute nichts geändert.
Der Torhüter kann ein Spiel entscheiden, gewinnen kann er es aber trotzdem nicht alleine. Auch die Vorderleute werden sich am Sonntag noch einmal steigern müssen. Besonders in Sachen Effizienz besteht noch enormes Steigerungspotential. Denn so schön der Sieg in der Overtime auch war, Bettlach hätte letztes Wochenende eigentlich nach 40 Minuten so führen müssen, dass Belpa keine Aussichten mehr auf eine Overtime gehabt hätte. Am Sonntag wird Bettlach sicherlich weniger Torchancen haben als in Spiel 2; umso wichtiger wird es sein diese dann auch in Tore umzumünzen.
Der Gang ins Giessenbad wird für Bettlach ganz bestimmt nicht einfach...ABER...unmöglich ist nichts, das wissen wir seit spätestens letztem Sonntag!
Top-Shot BTT: Thomas Walker
Top-Shot BLP: Nicola Fuchs
Erfolgsrezept: Noch mehr Saves von Raboud, noch mehr Tore von Walker
Copin's Tip: BTT vs. BTT 4-5
Aber was hat dieser Sieg am letzten Wochenende denn nun eigentlich bewirkt? Nun, rein rechnerisch auf die Serie bezogen eigentlich nichts. Bettlach hat eigentlich nicht mehr als das Saisonende verhindert. Statt Kehraus war in den zwei Trainings diese Woche der Fokus auf Spiel drei fixiert. Die Rollenverteilung bleibt aber immer noch die gleiche. Belpa wird zu Hause wieder ein anderes Gesicht zeigen, schon nur weil Wittwer und Fuchs ins Team zurückkehren werden. Aber Bettlach war auch im Spiel 1 nicht so unterlegen wie das 2-9 vermuten lassen würde. Tyler McFadden und die Torhüter machten in Spiel 1 den Unterschied.
Mehr als Mr.50%
Auch in Spiel 2 machte allerdings der Torhüter den Unterschied, in dem Fall aber zu Gunsten von Bettlach. Würde Joey Raboud konstant auf dem Niveau von letztem Sonntag spielen, würde er wohl zu den besten Torhüter der Schweiz gehören. Er lieferte sich mit Natigoalie Maeder ein Fernduell auf Weltklasseniveau und entschied es schliesslich auch für sich. Mit seinen Paraden, ganz besonders im Schlussdrittel, war Raboud die Basis für den Sieg. Es ist kein Geheimnis...wenn der SHCB gegen einen der Top-5 (Oberwil, Grenchen, Belpa, Sierre, Aegerten) gewinnen will, ist und war einen starke Torhüterleistung noch immer von Nöten. Das war so als Oli Siegenthaler den SHCB in der ersten NLA-Saison zum 6-5-Sieg in Grenchen hexte und daran hat sich bis heute nichts geändert.
Der Torhüter kann ein Spiel entscheiden, gewinnen kann er es aber trotzdem nicht alleine. Auch die Vorderleute werden sich am Sonntag noch einmal steigern müssen. Besonders in Sachen Effizienz besteht noch enormes Steigerungspotential. Denn so schön der Sieg in der Overtime auch war, Bettlach hätte letztes Wochenende eigentlich nach 40 Minuten so führen müssen, dass Belpa keine Aussichten mehr auf eine Overtime gehabt hätte. Am Sonntag wird Bettlach sicherlich weniger Torchancen haben als in Spiel 2; umso wichtiger wird es sein diese dann auch in Tore umzumünzen.
Der Gang ins Giessenbad wird für Bettlach ganz bestimmt nicht einfach...ABER...unmöglich ist nichts, das wissen wir seit spätestens letztem Sonntag!
Top-Shot BTT: Thomas Walker
Top-Shot BLP: Nicola Fuchs
Erfolgsrezept: Noch mehr Saves von Raboud, noch mehr Tore von Walker
Copin's Tip: BTT vs. BTT 4-5
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| Raboud: Folgt in Belp die Bestätigung? |
Donnerstag, 19. April 2012
Preview: History will be made...
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SHCB - Nachwuchs
Die 1.Mannschaft siegte zum ersten Mal gegen Belpa, die 2.Mannschaft qualifizierte sich zum ersten Mal für das 1.Liga-Finale - wenn die Junioren an den aktuellen Bettlacher Höhenflug anknüpfen können, dürfen sie sich am Samstag Abend zum ersten Mal "Schweizermeister" nennen.
Dieser Titel wäre nicht nur längst überfällig, sondern auch vollkommen verdient. Bettlach stellte klar das beste Team der Quali und marschiert bisher auch in den Playoffs durch. Zwar ist der Sieg am letzten Wochenende mit 7-3 weitaus höher ausgefallen als dies Verhältnisse auf dem Platz wiedergaben, trotzdem aber lieferte die Roos-Truppe eine starke Performance ab. Entscheidend war vor allem, dass die Spielleader endlich in ihre Rolle geschlüpft sind. Spieler wie Hess oder Steffen, welche sich bisher im "Sparmodus" befanden strahlten plötzlich eine unglaubliche Willenskraft aus. Timon Hess legte am letzten Samstag wohl mehr Kilometer zurück als zuvor in der ganzen Qualifikation!
Grosses Spielfeld - Vor- oder Nachteil?
Am Samstag in Oberwil erwartet uns ein anderes Spiel. Noch bin ich mir unschlüssig, ob das grössere Spielfeld für unsere Mannschaft eher ein Fluch oder ein Segen sein wird. Betrachten wir den konditionellen Aspekt, dann ist das Heimterrain eher Pro Oberwil. Sie verfügen über mehr Manpower, will heissen Oberwil spielt mit einer Linie mehr als der SHCB und kann die konditionelle Belastung auf mehrere Schultern verteilen. Im Gegenzug hat Bettlach aber Spieler im Kader, welche mit ihrer individuellen Klasse ein Spiel entscheiden können. Hess, Steffen, Rohrbach, Leuenberger und allen voran Mauro Kiener. Diese Jungs werden in Zug mehr Platz vorfinden. Mehr Raum für ihre Kreativität, mehr Raum für Torchancen. Es wartet auf die Bettlacher Mannschaft noch einmal ein hartes Stück Arbeit mit dem Titel als möglichem Lohn!
Top-Shot BTT: Mauro Kiener
Top-Shot OWR: Lenz Zürcher
Erfolgsrezept: Früh in Führung gehen und dann von der Strafbank fern bleiben
Copin's Tip: OWR vs. BTT 4-6
Dieser Titel wäre nicht nur längst überfällig, sondern auch vollkommen verdient. Bettlach stellte klar das beste Team der Quali und marschiert bisher auch in den Playoffs durch. Zwar ist der Sieg am letzten Wochenende mit 7-3 weitaus höher ausgefallen als dies Verhältnisse auf dem Platz wiedergaben, trotzdem aber lieferte die Roos-Truppe eine starke Performance ab. Entscheidend war vor allem, dass die Spielleader endlich in ihre Rolle geschlüpft sind. Spieler wie Hess oder Steffen, welche sich bisher im "Sparmodus" befanden strahlten plötzlich eine unglaubliche Willenskraft aus. Timon Hess legte am letzten Samstag wohl mehr Kilometer zurück als zuvor in der ganzen Qualifikation!
Grosses Spielfeld - Vor- oder Nachteil?
Am Samstag in Oberwil erwartet uns ein anderes Spiel. Noch bin ich mir unschlüssig, ob das grössere Spielfeld für unsere Mannschaft eher ein Fluch oder ein Segen sein wird. Betrachten wir den konditionellen Aspekt, dann ist das Heimterrain eher Pro Oberwil. Sie verfügen über mehr Manpower, will heissen Oberwil spielt mit einer Linie mehr als der SHCB und kann die konditionelle Belastung auf mehrere Schultern verteilen. Im Gegenzug hat Bettlach aber Spieler im Kader, welche mit ihrer individuellen Klasse ein Spiel entscheiden können. Hess, Steffen, Rohrbach, Leuenberger und allen voran Mauro Kiener. Diese Jungs werden in Zug mehr Platz vorfinden. Mehr Raum für ihre Kreativität, mehr Raum für Torchancen. Es wartet auf die Bettlacher Mannschaft noch einmal ein hartes Stück Arbeit mit dem Titel als möglichem Lohn!
Top-Shot BTT: Mauro Kiener
Top-Shot OWR: Lenz Zürcher
Erfolgsrezept: Früh in Führung gehen und dann von der Strafbank fern bleiben
Copin's Tip: OWR vs. BTT 4-6
Dienstag, 17. April 2012
Recap: Hochverdienter Geschichtsbucheintrag
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SHCB - NLA
15mal kreuzten sich die beiden SHCB's seit dem Bettlacher Wiederaufstieg in der NLA die Klingen, immer bodigte der SHC Belpa 1107 den SHC Bettlach. Bis zum 15.April 2012!
Die totale Überraschung - der SHC Bettlach gewinnt ausgerechnet beim wichtigen Playoff-Heimspiel zum ersten Mal in der Geschichte gegen den SHC Belpa 1107 - und das hochverdient!
Bereits in den Startminuten zeigte Bettlach, dass es nicht gewillt war für den Halbfinaleinzug der Berner Spalier zu stehen. Mit einer kaum einmal gesehenen Selbstverständlichkeit biss sich Bettlach in der Zone der Gäste fest und kam zu guten Möglichkeiten. Sekunden bevor Walker den SHCB in der 14.Minute verdient in Führung brachte hatte Philipp Studer bereits zum dritten Mal das Torgehäuse hinter Goalie Mäder erklingen lassen. Mit dem 1-0 war Belpa fast noch gut bedient. Belpa ist aber eine Spitzenmannschaft und als solche liessen sie sich nicht zwei Mal bitten als Studer nach einem dummen Foul auf der Strafbank Platz nehmen musste.
Belpa findet den 2.Gang nicht
In den letzten beiden Spielen gegen Belpa waren die Bettlacher schon jeweils im Spiel, konnten dann aber irgendwann nicht mehr mithalten als jeweils der Kanadier Tyler McFadden für die Differenz sorgte. Heute war McFadden nur der zweitbeste Kanadier auf dem Feld, Bettlachs Ryhorchuk wirkte stets gefährlicher, schneller und vor allem auch leidenschaftlicher. Bettlach blieb auch im Mittelabschnitt das bessere Team, verpasste es aber nach wie vor dies in eine Führung umzuwandeln. Bei einem Konter wurde Ryhorchuk abgedrängt, brachte den Ball aber vor das Tor zurück wo Mauro Kiener abschliessen konnte, den Abpraller verwertete schliesslich Maeder zum 2-1.
Bettlach führte nach 40 Minuten und noch immer wartete man auf die Reaktion der Belper welchen heute vor allem Spielmacher Fuchs fehlte, während Teamleader wie Faina, Zürcher oder eben McFadden blass blieben. Bettlach hielt den Favoriten nach wie vor fest im Griff, schaffte es aber seinerseits auch nicht die 2-1 Führung weiter auszubauen. Als Ryhorchuk dann wegen einer überaus fragwürdigen Strafe in die Kühlbox geschickt wurde war es um Bettlachs Führung geschehen. Ronny Strähler knallte ein Geschoss von einem One-Timer an Goalie Raboud vorbei in den Netzhimmel. Und als die Matchuhr noch fünf Minuten zu spielen anzeigte brauten sich über den Bettlach-Köpfen böse Wolken zusammen. Mit einem Buebentrickli gelang wiederum Strähler die erstmalige Führung für die Gäste. Es drohte eines dieser berühmten Spiele zu werden bei welchem der Underdog zwar gut mithält, aber die Klasse des Favoriten dann doch überaus schwingt. Die Belper standen sich heute etwas selber im Weg. Daniel Fahrni ermöglichte Bettlach eine Überzahl und Rüegger haute den Ball aus seiner Lieblingsposition ins Tor. Bettlach war wieder hier.
Bettlach musste somit bereits zum fünften Mal in dieser Saison in die Overtime (2mal gewonnen, 2mal verloren). Und wieder hatte das Heimteam die Möglichkeit mit einem Mann mehr in der Serie zu bleiben. Strähler wurde nach einem klaren hohen Stock auf die Strafbank geschickt. Ryhorchuk passte in die Mitte wo Thomas Walker mit seinem zweiten Treffer für grenzenlosen Jubel im Ischlag sorgte. Zum Schluss feierte Bettlach einen glücklichen aber verdienten Sieg, welcher die Option auf die Halbfinals weiterhin offen lässt.
Copin's 3-Stars
*** RABOUD, Joey
** WALKER, Thomas
* RYHORCHUK, Robert
Die totale Überraschung - der SHC Bettlach gewinnt ausgerechnet beim wichtigen Playoff-Heimspiel zum ersten Mal in der Geschichte gegen den SHC Belpa 1107 - und das hochverdient!
Bereits in den Startminuten zeigte Bettlach, dass es nicht gewillt war für den Halbfinaleinzug der Berner Spalier zu stehen. Mit einer kaum einmal gesehenen Selbstverständlichkeit biss sich Bettlach in der Zone der Gäste fest und kam zu guten Möglichkeiten. Sekunden bevor Walker den SHCB in der 14.Minute verdient in Führung brachte hatte Philipp Studer bereits zum dritten Mal das Torgehäuse hinter Goalie Mäder erklingen lassen. Mit dem 1-0 war Belpa fast noch gut bedient. Belpa ist aber eine Spitzenmannschaft und als solche liessen sie sich nicht zwei Mal bitten als Studer nach einem dummen Foul auf der Strafbank Platz nehmen musste.
Belpa findet den 2.Gang nicht
In den letzten beiden Spielen gegen Belpa waren die Bettlacher schon jeweils im Spiel, konnten dann aber irgendwann nicht mehr mithalten als jeweils der Kanadier Tyler McFadden für die Differenz sorgte. Heute war McFadden nur der zweitbeste Kanadier auf dem Feld, Bettlachs Ryhorchuk wirkte stets gefährlicher, schneller und vor allem auch leidenschaftlicher. Bettlach blieb auch im Mittelabschnitt das bessere Team, verpasste es aber nach wie vor dies in eine Führung umzuwandeln. Bei einem Konter wurde Ryhorchuk abgedrängt, brachte den Ball aber vor das Tor zurück wo Mauro Kiener abschliessen konnte, den Abpraller verwertete schliesslich Maeder zum 2-1.
Bettlach führte nach 40 Minuten und noch immer wartete man auf die Reaktion der Belper welchen heute vor allem Spielmacher Fuchs fehlte, während Teamleader wie Faina, Zürcher oder eben McFadden blass blieben. Bettlach hielt den Favoriten nach wie vor fest im Griff, schaffte es aber seinerseits auch nicht die 2-1 Führung weiter auszubauen. Als Ryhorchuk dann wegen einer überaus fragwürdigen Strafe in die Kühlbox geschickt wurde war es um Bettlachs Führung geschehen. Ronny Strähler knallte ein Geschoss von einem One-Timer an Goalie Raboud vorbei in den Netzhimmel. Und als die Matchuhr noch fünf Minuten zu spielen anzeigte brauten sich über den Bettlach-Köpfen böse Wolken zusammen. Mit einem Buebentrickli gelang wiederum Strähler die erstmalige Führung für die Gäste. Es drohte eines dieser berühmten Spiele zu werden bei welchem der Underdog zwar gut mithält, aber die Klasse des Favoriten dann doch überaus schwingt. Die Belper standen sich heute etwas selber im Weg. Daniel Fahrni ermöglichte Bettlach eine Überzahl und Rüegger haute den Ball aus seiner Lieblingsposition ins Tor. Bettlach war wieder hier.
Bettlach musste somit bereits zum fünften Mal in dieser Saison in die Overtime (2mal gewonnen, 2mal verloren). Und wieder hatte das Heimteam die Möglichkeit mit einem Mann mehr in der Serie zu bleiben. Strähler wurde nach einem klaren hohen Stock auf die Strafbank geschickt. Ryhorchuk passte in die Mitte wo Thomas Walker mit seinem zweiten Treffer für grenzenlosen Jubel im Ischlag sorgte. Zum Schluss feierte Bettlach einen glücklichen aber verdienten Sieg, welcher die Option auf die Halbfinals weiterhin offen lässt.
Copin's 3-Stars
*** RABOUD, Joey
** WALKER, Thomas
* RYHORCHUK, Robert
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